Erste “maschinelle” Investition: Tischbohrmaschine Bosch PBD-40

Wenn ich in den letzten Monaten und Jahren in meiner “Bastellehrzeit” etwas gelernt habe, dann ist es die Tatsache, dass man ohne eine vernünftige Ständer- oder Tischbohrmaschine recht schnell an seine Grenzen stößt. Vieles lässt sich einfach deutlich sauberer oder aber überhaupt erst mit einer solchen Bohrmaschine bohren. Dabei ist die Vielfalt an unterschiedlichen Lösungen recht groß. Sie reicht vom einfachen Ständer für eine Handbohrmaschine bis hin zu semiprofessionellen Geräten weit im vierstelligen Preisbereich.

Damit war schnell klar, dass eine solche Tischbohrmaschine eine der ersten Anschaffungen in der neuen Werkstatt sein wird. Ich habe mich für eine solide Zwischenlösung entschieden – bei weitem nicht die günstigste, allerdings Qualitativ auch auf einem Niveau, das für meine Ansprüche als “top” gelten darf. Die oben abgebildete Bosch PBD-40 ist noch recht neu und liegt im Straßenpreis bei knapp unter 300€ (Amazon-Affiliate-Link). Damit kostet sie gut doppelt so viel wie günstige Baumarkt-Tischbohrmaschinen, birgt jedoch einige entscheidende Vorteile:

  • ziemlicher guter/genauer Rundlauf
  • recht hohe Wiederholtreue beim absenken des Bohrkopfes
  • Zweigang-Getriebe mit zusätzlich elektronisch regelbarer Drehzahl – dadurch großer Einsatzbereich
  • Bohrfeldbeleuchtung und Kreuzlaser zum anpeilen der Bohrstelle.
  • Gute, integrierte Werkstückbefestigung erspart in vielen Situationen zusätzliche Befestigung.

Alles in allem eine recht moderne Maschine die sich in ersten Einsätzen auch schon als sehr hilfreich herausgestellt hat. Derzeit steht sie im Werkzeugchaos einfach irgendwo auf dem Tisch, soll aber bald auf die im Bau befindliche Werkbank umziehen. Details zur Werkbank und ein paar Baubilder gibt es demnächst natürlich hier im Blog.

Hier noch ein Werbevideo der Tischbohrmaschine PBD-40 von Bosch das recht gut die Ausstattung und Funktionsweise demonstriert: